Freitag, 25. Juli 2014 | 12 Kommentare

Peace Love & Ice Cream {Die Ben & Jerry's Taste & Tunes Tour 2014 in Mannheim}


So, liebe Leser und Leserinnen, sehe ich aus, wenn ich zwei Stunden lang Eis verschenkt habe und mir dann selbst einen Becher allerfeinstes Ben & Jerry´s Karamel Sutra genehmige. Selig, verliebt, zufrieden – glücklich! Aber von vorne: ich durfte am vergangenen Mittwoch in Mannheim die fantastische Crew bei der Taste & Tunes Tour 2014* unterstützen und viele, viele halbe Eisbecher an viele, viele nette Leute verschenken. Keine Frage, dass ich ohne zu zögern zusagte, als ich den Job angeboten bekam. Eisfachverschenkerin – das ist ja wohl mal DER Traumjob. Erst Recht, wenn es sich beim Eis um das von Ben & Jerry handelt. Ich sage euch: ein Date mit den beiden Herren kann man sich auch als verheiratete und treu liebende Ehefrau durchaus ab und zu mal erlauben...

Die Kernspalterei mit dem höchst-professionellen Kernspalter überließ ich übrigens den hübschen Jungs. Die haben die benötigten, muskelbepackten Oberarme schon dabei und sind bei der Schwerstarbeit auch um einiges netter anzusehen, als ich. Für die Ohren gab es The Barr Brothers – absolut hörenswert.
























Mir persönlich war es ein großes Fest! Lasst mich raten? Jetzt möchtet ihr gerne auch ein Eis? Vielleicht habt ihr ja Glück und wohnt in der Nähe eines der nächsten Tour-Stopps, die Termine und Orte findet ihr hier*. Wenn ihr hingeht, wünsche ich euch super viel Spaß! Wenn ihr keinen Stopp in der Nähe habt, empfehle ich, im nächsten Supermarkt ein Becherchen zu erwerben und sich entweder dazu die Instagram-Bilder der Jungs anzusehen oder direkt auf die Suche nach dem Hashtag #tasteandtunes zu gehen.





Merci an den Liebsten für diesen großartigen Panorama-Shot.
Habt es schön!
Nadine

P.S.: Dickes Merci an Ben&Jerry´s*.


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Dienstag, 22. Juli 2014 | 12 Kommentare

Vom Gärtnerglück und Marmelade kochen


Wann seid ihr das letzte Mal so richtig richtig richtig stolz gewesen? Ich kann euch genau sagen, wann das bei mir der Fall war: als ich meine ersten eigenhändig gepflanzten Himbeeren geerntet und zu Marmelade verkocht habe. Ich glaube, dieses Gefühl kann keiner nachvollziehen, der noch nie selbst etwas angepflanzt hat. Aber jetzt wisst ihr ja, dass das großartig ist und könnt direkt zum Gartenmarkt fahren und euch beraten lassen, was man JETZT am besten pflanzen kann. Himbeeren pflanzt man nämlich erst im nächsten bis übernächsten Monat...


Um ehrlich zu sein, ist das wohl auch eher der Verdienst meines Schwiegervaters, dass aus den Kleinen etwas geworden ist. Nachdem ich die Himbeeren nämlich vor drei Jahren eingepflanzt habe, habe ich sie einfach vergessen. Der Weg aus dem Dachgeschoss in den Garten ist so weit und mein schwarzer Daumen hat sein übriges getan – dieser Post entstand also in freundlicher Zusammenarbeit mit dem Papa des Liebsten.


Aber im nächsten Jahr, ich sage euch: da wird alles besser! Jetzt, wo ich ein Mal Ernte-Luft geschnuppert habe, hält mich nichts mehr auf. Im nächsten Jahr möchte ich verrückte Tomatensorten ernten, Erdbeeren naschen, eine Kirsch-Pflück-Party schmeißen, einen Kräutergarten anlegen und mindestens ein weiteres Holunderblüten-Rezept ausprobieren, statt alle immer zu Sirup einzukochen. Unser Garten ist nämlich jetzt schon ein kleines Ernte-Paradies, das viel zu lange fast ungenutzt blieb. Nächstes Jahr wird alles anders. Ich werde nur noch mit stolz geschwellter Brust umherlaufen, weil ich ständig neue Glücksgefühle tanke, während die Marnmelade sanft blubbernd im Topf geliert... Jetzt muss mein kleiner Traum nur noch wahr werden. Aber ich glaube noch ganz fest dran!


Für Marmelade braucht man eigentlich kein Rezept. Je nach dem, welchen Gelierzucker ihr kauft, steht die Anleitung hinten auf dem Päckchen. Vielleicht braucht der eine oder andere von euch nur einen kleinen Anstoß? Ihr könnt wild alle Lieblingsfrüchte zusammenmixen, die ihr euch auf eurem Brot vorstellen könnt. Wichtig ist nur, dass das Verhältnis von Zucker zu Früchten stimmt. Ich habe meine kleine Himbeer-Ernte mit Maracuja-Saft aufgefüllt und nach Packungsanweisung mit Gelierzucker 3:1 aufgekocht. Sehr einfach und hübsch verpackt auch noch ein nettes Mitbringsel für die Liebsten.


Habt es schön!
Nadine

P.S.: Das Brot ist übrigens auch ein Stolzmacher, da selbstgebacken. Das Rezept findet ihr hier: Selbstgebackenes Brot


Hübsche Marmeladen-Aufkleber: Eine der Guten*
Weckgläser und Marmeladengläser:
Gläser und Flaschen*


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Freitag, 18. Juli 2014 | 14 Kommentare

Paris III {Meine zehn Tipps}

Tipps für Paris

1.) In Montmartre übernachten
Wir hatten ein Doppelzimmer im Hotel Terrass, das seinem Namen alle Ehre macht. Der Blick von der Dachterrasse ist großartig und die Lage mitten in Montmartre ist fantastisch. Du läufst aus dem Hotel und bist direkt mittendrin im belebten, bunten und inspirierenden Künstlerviertel. Hier findet ihr Bistros, kleine Schmuckläden, Bäckereien, Feinkostläden – alles, was das Herz begehrt. Selbst, wenn ihr nicht hier übernachtet, solltet ihr unbedingt mit offenen Augen durch die Straßen schlendern, wenn ihr zur Basilique du Sacré-Cœur pilgert. Es lohnt sich!
Tipps für Paris

Tipps für Paris

Tipps für Paris
2.) Die Rue Lepic
Wenn ihr die Basilique du Sacré-Cœur besucht, steigt an der Metro-Station Blanche aus (hier steht auch Moulin Rouge) und biegt in die die Rue Lepic ab. Hier steht das Café des Deux Moulins, in dem der Film Die fabelhafte Welt der Amélie gedreht wurde und in dem man ganz fabelhaften Café crème trinken kann – die ganze Straße hat mich völlig verzaubert. Üppige Pfingstrosen in den Blumenläden und in jedem zweiten Schaufenster Leckeres. Ich habe mir nicht nur ein Mal so eine Straße für Heidelberg gewünscht. Am Ende der Straße angekommen, biegt ihr nach rechts in die Rue des Abbesses ab und orientiert euch bis zur Basilique du Sacré-Cœur mit eurer Karte. Mit offenen Augen schlendern und die Stimmung in vollen Zügen genießen.

Tipps für Paris

Tipps für Paris

Tipps für Paris

3.) Ein Eis von Berthillon
Auf der Île Saint-Louis findet man das berühmte Eis in nahezu jedem Café. Gönnt euch ein oder zwei Kugeln (wir hatten beide Caramel Beurre Salé, der Liebste außerdem Chocolat Noir und ich Framboise), setzt euch auf den Gehweg der Brücke, die die Île Saint-Louis mit der Île de la Cité verbindet und lauscht den Straßenmusikern. 

Tipps für Paris

Tipps für Paris

4.) Auf einen Markt gehen
Wie schon in diesem Post erwähnt: der Marché Bastille ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man sich für Märkte interessiert. Hier kann man übrigens auch sehr gut einen kleinen Snack zu sich nehmen – Baguette, Käse, evtl. eine kleine Quiche? Findet ihr hier alles und an vielen Ständen darf man probieren... Einen Nachtisch in Form von frischen Früchten oder dem einen oder anderen Croissant gibt es außerdem oben drauf.

Tipps für Paris

5.) Die Rue Coquillière
Hier gibt es jede Menge kleine süße Lädchen, Bäckereien und zuguterletzt E.Dehillerin (18-20 Rue Coquillière), einen Laden, der jedes Foodie-Herz höher schlagen lässt. Man kann die Straße fußläufig vom Louvre aus erreichen und dann mit der Metro ans nächste Ziel fahren. Wenn ihr nach dem Besuch des Louvre hungrig seid, bitte nicht in unmittelbarer Nähe essen gehen – das sind die Läden, in denen man nicht landen möchte, wenn man in Paris ist. Weil dann muss man zuhause erzählen, wie schlecht und teuer das Essen war und das möchte man nicht. Das würde Paris nicht gerecht werden. Lauft Richtung Rue Coquillière, da oder auf dem Weg dorthin findet ihr etwas nettes.

Tipps für Paris

6.) Ein Picknick machen
Ein Picknick im Park oder am Quai, auf der Aussichtsplattform der Basilique du Sacré-Cœur oder auch einfach im Hotelbett: fantastique! Einfach Baguette in der boulangerie, etwas Salami und Schinken in der boucherie, Oliven, verschiedene Aufstriche aus dem Feinkostladen, selbstverständlich Käse aus der fromagerie und eine Flasche guten Wein besorgen. Erfreut darüber staunen, wie unglaublich lange die Pariser für ihre jeweilige Bestellung brauchen, weil sie schon das einkaufen ihrer Nahrungsmittel zelebrieren und dann genießen. Dabei zum Beispiel das hier hören und nie wieder wegwollen...  

Tipps für Paris

Tipps für Paris

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7.) Das süße Leben zelebrieren
Salzkaramell-Macarons bei Ladurée. Das waren eindeutig die besten, die ich je gegessen habe. Ich wusste vorher nicht, dass man einen Macaron in etwa zwanzig Bissen teilen kann. Man kann. Weitere Macaron-Ausbeute und leckersten Salzkaramell in hübschen Gläschen (Wunderbar als Mitbringsel geeignet) findet ihr bei Maison Georges Larnicol (132 Boulevard Saint-Germain) in der Nähe von Notre Dame. Ansonsten finde ich, dass man in Paris mal eine Ausnahme machen kann und jeden Tag ein Pain au Chocolat verspeisen kann. Oder eine Brioche. Oder ein Croissant. Oder eine Tarte au Citron. Oder alles. Wie man mag...

Tipps für Paris

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8.) Paris zu Fuß entdecken 
Lauft so viele Strecken, wie ihr könnt zu Fuß und durchquert so viele Seitengassen, wie ihr schafft. Überall finden sich kleine Bäckereien, Patisserien, Blumenlädchen, Feinkostgeschäfte, Boutiquen, Antiquitätenläden und Co, die nur darauf warten, von euch entdeckt zu werden. Wir hatten zwar Metro-Tickets, sind aber sicher jeden Tag etwa zwanzig Kilometer gelaufen, um so viele Eindrücke, wie möglich zu sammeln. Nur, wer abends wunde Füße hat, war wirklich da. Eingelatschte Multifunktions-Wanderschuhe zählen nicht, die möchte man in Paris nicht an den Füßen haben.

Tipps für Paris

9.) Leben wie Gott in Frankreich
Man kann hier in vielen Bistros und Restaurants ein wunderbares, mehrgängiges Gourmet-Menü zu sich nehmen. Wir haben sehr gut in der Villa des Abbesses (61 Rue des Abbesses) gegessen. Am Montag Abend zwischen wunderschönen Französinnen, die sich bei einem Glas Wein und ein paar Nüsschen trafen, um den Tag ausklingen zu lassen.

Tipps für Paris

10.) Keine Angst vor Sprachbarrieren
Wir hatten vor unserer Reise ein wenig Respekt vor den Sprachbarrieren, da wir beide nicht französisch sprechen. Ich habe die Abende vorher mit einem Sprachtrainer auf der Couch verbracht, um wenigstens vernünftig einen Café crème oder ein Croissant in der Landessprache bestellen zu können. Bitte, danke, hallo, tschüss und Co – das ist für jeden machbar. Ansonsten konnten so gut wie alle auch englisch und waren sehr offen. Selbst die, die kein englisch sprachen, versuchten uns irgendwie mit Händen und Füßen zu helfen. Also, nur Mut! Ich für meinen Teil bin verliebt und freue mich schon unglaublich auf das nächste Mal...

Tipps für Paris


Paris ist meine neue Lieblingsstadt! Der ganze Flair, die Stimmung und die Genussorientiertheit – es war die perfekte Stadt um Ende Mai mit meiner großen Liebe zu feiern, dass wir mittlerweile seit zehn Jahren Hand in Hand zusammen durch´s Leben gehen. Du wunderbarer Mensch, mit dem ich überall zuhause bin. Du sagtest an unserem letzten Abend in Paris, dass du hier und jetzt um meine Hand anhalten würdest, wenn wir nicht sowieso schon verheiratet wären. Ich würde immer wieder ja sagen!

Habt es schön!
Nadine

P.S.: Ich habe vor unserem Aufenthalt unter anderem die wunderbaren Travelguides von magnoliaelectric und dem klitzekleinen Blog studiert – sehr lesenswert!