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Sonntag, 30. Oktober 2011 | 5 Kommentare

Schokoladenpudding für den Krankenbesuch


Ich bin gerade dabei, das Stündchen, das mir heute Nacht geschenkt wurde, zu verschwenden... Eigentlich habe ich nämlich gar keine Zeit für Euch – aber ja nur eigentlich, denn ich schaue auf die Uhr und es ist 8 Uhr am Sonntag Morgen. Wer da nicht mehr schläft, darf die Zeit ruhig verschwenden...

Wisst ihr, was ihr mit dieser geschenkten Stunde anfangen könntet? Wenn einer Eurer Lieben krank ist, könntet ihr ihm einen Besuch abstatten und Schokoladenpudding mitbringen.


Wie ich darauf komme? Mein Schatz hat mir in der vergangenen Woche einen riesigen Schrecken eingejagt, als ich ihn ins Krankenhaus bringen musste und die ihn erschrocken dabehalten haben und sogar überlegt haben, ob eine sofortige OP notwendig wäre. War sie nicht. HALLELUJAH! Was allerdings nötig war: drei Tage lang Brühe – morgens, mittags und abends. Umso glücklicher war ich er, als er eines Morgens tatsächlich wieder zwei Scheiben Weißbrot auf seinem Teller fand. Als er nun wieder etwas mehr zu sich nehmen durfte, als Brühe, gab es home made Schokoladenpudding. Und wisst ihr warum ich Euch das erzähle? Damit ihr vielleicht die geschenkte Stunde heute dafür nutzt, einem Kranken einen Besuch abzustatten. Ich wette, er freut sich sehr!


Hier ist nun noch das Rezept für vier kleine Weck-Gläser, das Rezept ist von hier und die home made-Tags sind von hier. Das Pflasterkreuz ist von mir.


Zutaten:
500 ml Milch
zwei Esslöffel (35g) Speisestärke
ein Esslöffel Kakao
50 g Zartbitterschokolade oder Vollmilchschokolade, in kleine Stücke gebrochen
50 g Zucker

Zubereitung:
1. Etwa 300 ml Milch mit der Schokolade in einem Topf erhitzen.
2. Die restliche (kalte) Milch mit der Speisestärke, dem Kakao und dem Zucker verquirlen. Am besten mit einem Schneebesen und zwar solange, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
3. Wenn die Schokoladenmilch kocht, die Speisestärke-Mischung dazugeben und schnell einrühren.
4. Dann sofort in die sauberen Weck-Gläser füllen, denn der Pudding wird jetzt sehr schnell fest.


Wer übrigens keine Haut auf seinem Pudding möchte, muss den Pudding in einem eiskalten Wasserbad kaltschlagen. Ich hab das nicht ausprobiert, denn mein Herzblatt ist einer der Sorte "Ich hätte gerne eine Auflaufform voll mit einem Zentimeter hohen Pudding, damit ich NUR Haut habe...". ICH bin so nicht, aber um mich ging es hier ja auch nicht.

Krankenschwesterliche Grüße,
Nadine

Kommentare:

Lillebi hat gesagt…

Was für ein Schreck. Der Pudding ist eine schöne Idee, darüber wird er sich sicherlich sehr freuen.

Alles Gute für ihn von hier und dass es ihm schnell wieder gut geht.

Christina hat gesagt…

Mit so einer lieben Umsorgung heilt alles schneller. Ich finde auch Deinen Gedanken schön und gebe Dir vollkommen Recht: Mit einem Besuch kann man einem Kranken eine große Freude machen, ebenso alten Menschen und denen, die oft alleine sind. Wir sollten das viel öfter tun. Liebe Grüße und auch von mir weiterhin gute Besserung.

... ach, und so einen leckeren selbstgemachten Schokopudding esse ich natürlich auch gerne, wenn ich nicht krank bin! ;-)

Jana hat gesagt…

Auf der Suche nach DIY-Ideen habe ich deinen zuckersüßen Blog bei Google entdeckt. Wirst ab sofort verfolgt:) Ich hoffe ich kann mir die ein oder andere Idee (besonders für Weihnachten abschauen) und ansonsten finde ich auch schon das Anschauen deiner Kreationen ziemlich toll♥

soul and sense hat gesagt…

Eine tolle Idee den Pudding in diese Gläser zu füllen! Werde ich auch mal als Freude machen.
Lieben Gruß
Sandra

Yvonne hat gesagt…

Das sieht lecker aus und die Verpackung ist eine klasse Idee!
Viele liebe Grüße,
Yvonne

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