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Freitag, 30. November 2012 | 16 Kommentare

Geschenke aus meiner Küche: Pflaumen-Chutney



Ich liebe Geschenke aus der Küche und natürlich verbringe ich in der Vorweihnachtszeit viele viele Stunden mit schnibbeln, rühren, abfüllen und hübsch verpacken. Selbstverständlich müssen neue Rezepte dann erst Mal den Eignungstest bestehen, bevor sie unter dem Christbaum landen. Und wisst ihr was? Das Model-Brot auf diesem Foto ist gerade in meinen Bauch gewandert und es war sooo mmmmhhhh! Ich sag´s euch: das war so lecker, dass ich mir direkt noch ein zweites Brot gemacht habe. Auf´s Käsebrot, zu Raclette, zu Fleisch – das Chutney war in den letzten drei Tagen der Dauerbrenner im liebelei´schen Haushalt und hier seht ihr auch schon das letzte Glas. Das nächste Mal mach ich die doppelte Menge...



Zutaten für zwei Tulpen-Weckgläser a 220 ml:
600 g Pflaumen
ein etwa drei cm großes Stück Ingwer
eine Knoblauchzehe
eine Zwiebel
90 g brauner Zucker
50 ml Balsamico-Essig
ein Teelöffel Zimt
etwas Salz und frisch gemahlenen Pfeffer

Zubereitung
Die Pflaumen, wasschen, halbieren, entsteinen und in kleine Stücke schneiden. Den Ingwer und die Knoblauchzehe fein hacken, die Zwiebel in kleine Würfelchen schneiden.

Den Zucker, den Ingwer, den Knoblauch und die Zwiebelwürfelchen in einem Topf erhitzen, bis der Zucker anfängt zu karamellisieren. Dann die restlichen Zutaten dazugeben und etwa 30 Minuten auf kleiner Hitze köcheln lassen.

Wenn der Balsamico größtenteils verkocht ist, alles in (mit kochend heißem Wasser ausgespülte) Gläser füllen und luftdicht verschließen.

Nach dem Öffnen kühl aufbewahren.


Wie ist es bei euch? Gibt´s bei euch Geschenke aus der Küche?

Alles Liebe,
Nadine


Tulpen-Weckglas 220 ml klick*

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Donnerstag, 29. November 2012 | 25 Kommentare

Verspäteter Adventskalender oder DIY für Stempel-Schneemann-Geschenketüten


Theoretisch ist das hier ein Vierundzwanzigstel des Adventskalenders für meinen Liebsten. Also nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Da es aber sowohl theoretisch als auch praktisch am Nachmittag des 29. November ein bisschen spät für Adventskalenderideen ist, verkaufe ich euch das jetzt einfach als DIY für Stempel-Schneemann-Geschenketüten. Genial, oder?



Als meine Erinnerung an den Kartoffeldruck bei Rebecca wieder aufgefrischt wurde, wollte ich unbedingt auch etwas auf diese Art bestempeln. Also schnell einen Lebkuchenmann-Ausstecher (die habe ich mittlerweile in drei Größen – diese Größe ist von DEPOT) in eine halbe Kartoffel gedrückt, mit einem Messer außenrum geschnitzt und voilà: mit etwas weißer Acrylfarbe hatte ich einen 1a Schneemann auf meinem braunen Papiertütchen.

Weil der Schneemann so nackig aber kein Meisterwerk ist, habe ich ihn noch mit ein bisschen Masking Tape, Packgarn und Farbe geschmückt.



Na gut, ich gebe zu: ein Meisterwerk ist er trotzdem nicht, aber ich mag ihn :)

Und auch wenn es jetzt schon ein bisschen spät zum Nachbasteln ist: Michis Adventskalender sollt ihr natürlich trotzdem zu sehen bekommen – zumindest die Frontalansicht.

Hach, ich freu mich! Jetzt ist nun fast schon Dezember, der erste Advent steht quasi vor der Tür und eeendlich kann ich anfangen, unsere Wohnung zu schmücken, Plätzchen zu backen und den ganzen Tag die Michael Bublé Christmas CD zu hören. Ich bin jetzt schon völlig weihnachtsverzaubert...
 
Alles Liebe,
Nadine


Braune Papiertüten klick*
Masking Tapes klick*

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Samstag, 24. November 2012 | 27 Kommentare

Last Minute Adventskalenderidee in rot und weiß


Jaaa, ich weiß - langsam ist es etwas spät für Adventskalenderideen, aber immerhin ist noch eine knappe Woche Zeit, um jemandem mit 24 kleinen Päckchen eine Freude zu bereiten.


Das Äußere dieses Adventskalenders ist tatsächlich nur aus Dingen entstanden, die ich schon mein Eigen nannte – nun weiß ich auch, warum es von Vorteil ist, riesige Massen an Bastel- und DIY-Kram zu bunkern. Und zwar in allen Farben! Es hätte schließlich auch sein können, dass es mich nach einem lila Adventskalender gelüstet – ich wäre jedenfalls ausgerüstet gewesen... Aber wie ihr seht: rot und weiß sollte er werden:


Hier seht ihr eine selbst gebastelte Papiertüte mit kleinem Boden, die ich nach dieser Anleitung KLICK gebastelt habe. Das ist sehr praktisch, weil man dafür nämlich Papier in jeder erdenklichen Farbe bzw. mit jedem Muster benutzen kann. Einfach ein Stück hübsches Band und einen bestempelten, ausgestanzten Stern mit einer kleinen Holzklammer befestigen und fertig ist ein Päckchen.


Auf manche der Tüten habe ich einfach aus Masking Tape die entsprechende Zahl geklebt – das geht vor allem bei den Zahlen ohne Rundungen einfach. Für ein wenig Abwechslung habe ich die Zahlen ab und zu auch ausgeschrieben oder statt einer 24 Heiligabend auf das Päckchen gestempelt.


Ich kann euch nun leider nichts zum Inhalt erzählen – nicht, dass der/die/das Beschenkte hier mitliest und dann schon alles weiß, aber hier in meinem Adventskalender-Spezial KLICK gab es ja schon die eine oder andere Idee.

Na? Legt ihr spontan noch los mit der Bastelei oder habt ihr schon lange für alle Lieblingsmenschen gebastelt?

Alles Liebe,
Nadine


Geschenkschachteln klick*
Candy Bags rot-weiß klick*
Kordel rot-weiß klick*
Weiße Papiertüten klick*
Masking Tapes klick
Motivstanzer Schneeflocke und Stern klick*
Motivband "made with love" klick*
Die Zuckerstangen sind aus dem Supermarkt
Die Tannenbaum-Anhänger sind von dm – Danke für den Tipp an Deborah
Die Buchstabenstempel und die weißen Holzklammern habe ich schon länger in meinem Bastelfundus – da weiß ich leider nicht mehr, woher ich sie habe.

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Dienstag, 20. November 2012 | 21 Kommentare

I ♥ Free Fonts! Part 4


Heute gibt es wieder ein paar hübsche Free Fonts. Ihr könnt sie (für den persönlichen Gebrauch) frei herunter laden und verwenden. Klickt einfach auf den Namen der Schrift:

1. Altera
2. Sverige
3. Kerata
4. Coneria
5. BlackJack
6. Corki
7. Costura
8. Tafelschrift
9. Traveling Typewriter
10. Adhesive Nr. Seven

Hier gibt es übrigens noch mehr Lieblingsschriften. Ich wünsche Euch viel Spaß mit der einen oder anderen neuen Errungenschaft.

Alles Liebe,
Nadine

Sonntag, 18. November 2012 | 43 Kommentare

Das Liebeleiblog-Wichteln 2012


Und schon wieder ist es soweit: der Advent 2012 steht vor der Tür und ich stehe schon lange in den Startlöchern, um ihn endlich willkommen zu heißen. Nachdem das Liebeleiblog-Wichteln im letzten Jahr so vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, würde ich mich freuen, wenn sich auch dieses Jahr viele, nette Wichtel finden würden, die fleißig hübsche Päckchen packen und einem Fremden damit eine Freude machen. 

Ui, das klingt ja toll, was soll denn in dieses Päckchen rein?
Was der Wert des Päckchens sein soll, bestimmst Du. Genauso, was reinkommen soll. Einfach ein paar hübsche Kleinigkeiten, die Dir selbst ein Lächeln ins Gesicht zaubern würden, Dich selbst vor Verzückung japsen lassen würden und die Dich selbst glücklich machen würden. Verpack alles hübsch, schreibe eine Karte mit einem weihnachtlichen Gruß dazu und freu Dich drauf, Dein eigenes Päckchen zu empfangen. 

Was soll da nicht rein?
Alter Kram, den du nicht mehr gebrauchen kannst – das Wichteln soll schließlich glücklich machen und keine Wohnungs-Entrümpel-Aktion sein! Genauso wenig sollte schnell verderbliches den Weg ins Päckchen finden: wenn du zum Beispiel Geschenke aus der Küche verschicken möchtest, schau bitte, dass es noch genießbar bei deinem Wichtel ankommt. 

Kann ich da auch ohne Blog mitmachen?
Mitmachen kann jeder, der seinen Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat, der Lust hat, sich ein tolles Wichtelpäckchen auszudenken und es hübsch zu verpacken und im Zeitraum vom 10. bis zum 15. Dezember Zeit hat, sein Päckchen zu packen und zu verschicken. 

Oh, da möcht ich mitmachen! Was muss ich tun?
Schreib mir bis zum 28. November um 16 Uhr eine E-Mail (Betreff: WICHTELN!) mit deinem Namen, ggf. deinem Blog und deiner Adresse an nadine@dreierlei-liebelei.de. Ich lose jemanden für dich aus, den du bewichtelst und gebe euch beiden Bescheid. Euer Wichtelpäckchen sollte dann im Zeitraum vom 10. bis zum 15. Dezember bei Eurem Wichtelpartner ankommen.
 
Ich bin schon sehr gespannt, wie viele Wichtel ein hübsches Päckchen packen möchten und freue mich auf eure Anmeldung.

Alles Liebe,
Nadine

P.S.: Nehmt euch gerne den Banner aus meiner Sidebar mit, wenn ihr mögt.

Maronen-Cremesüppchen mit Knoblauch-Rosmarin-Croutons für Saskia


Wenn die liebe Saskia mich um einen Gastbeitrag bittet, kann ich natürlich nur JAAAA sagen. Und weil es draußen mittlerweile schon richtig ungemütlich ist, gibt es von mir heute ein Süppchen – selbstverständlich ein Cremesüppchen mit knusprigen Croutons, weil die Bikini-Saison ist ja nun endgültig vorbei und man sollte seinen Körper schon mal langsam auf die Adventsvöllerei einstimmen.


Ich muss ja zugeben, dass ich im Moment schwer dagegen ankämpfe, schon Plätzchen zu backen und alles weihnachtlich zu schmücken – ich weiß nicht warum, aber ich bin schon seit ich aus Thailand zurück bin, also seit Ende Oktober voller Adventsvorfreude. Aber ich denke, so mindestens eine Woche halte ich mich noch zurück...

Um die Adventsvorfreude mit dem Spätherbst zu verbinden, ist so ein Maronensüppchen wirklich bestens geeignet und damit Saskia ganz schnell wieder auf die Beine kommt, habe ich ganz viel frisches Suppen-Gemüse inkl. diverser Vitamine verarbeitet.


Liebste Saskia, Dir wünsche ich eine schnelle Genesung und ganz viel Krankenbesuch und allen anderen viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Alles Liebe,
Nadine


P.S.: Ich selbst kopiere mir die Rezepte immer aus den jeweiligen Blogs und drucke sie mir aus. Daher gibt es für alle, die das genauso machen, hier noch mal das Rezept:
 

Maronen-Cremesüppchen mit Knoblauch-Rosmarin-Croutons

Zutaten für zwei Personen:
ein Bund Suppengrün
eine kleine Kartoffel
zwei Knoblauchzehen
200 g vorgekochte Maronen
125 ml Weißwein
500 ml Wasser
ein Schuss Sahne
Salz und Pfeffer
eine Scheibe Vollkorntoast
ein paar Rosmarinnadeln
etwas Olivenöl

Zubereitung:
Das Suppengrün und die Kartoffel schälen und alles in kleine Stücke schneiden. Eine Knoblauchzehe grob hacken und in etwas Olivenöl anschwitzen. Das restliche Gemüse und die Maronen dazu geben und alles kurz anbraten. Danach mit dem Weißwein ablöschen und das Wasser angießen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und das Süppchen etwa 20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit die Scheibe Toast in kleine Würfel schneiden und die zweite Knoblauchzehe und die Rosmarinnadeln fein hacken. Alles mit etwas Olivenöl vermischen und dann in einer Pfanne knusprig ausbraten.

Wenn das Gemüse weich ist, das Süppchen mit dem Pürierstab pürieren, mit der Sahne verfeinern, abschmecken und dann mit den Croutons servieren.

Samstag, 17. November 2012 | 4 Kommentare

Très chic! Die neue Mademoiselle Collection von amberemotion


Als mir die liebe Beata von amberemotion* die Fotos der neuen Mademoiselle Collection zeigte, war es sofort um mich geschehen. Ich habe euch ja schon erzählt, dass ich nicht wirklich eine Schmuckträgerin bin, aber die schlichte Kollektion, die aus acht Silberarmbändern besteht, finde ich wirklich bezaubernd.


Jede der Schönheiten hört auf einen reizenden Namen wie Charlotte, Juliette oder Mireille und kommt liebevoll verpackt zu dir nachhause.



Ich finde, man merkt die riesengroße Liebe, die Beata in ihre Arbeit steckt, jedem einzelnen Schmuckstück an. Jedes wird von ihr selbst entworfen, dann handgefertigt und ist dadurch ein Unikat.


Die hinreißenden Fotos für ihren Shop macht Beata selbst und auch das wunderbare Logo mit dem süßen Eiffelturm hat sie entworfen – Chapeau, meine Liebe! Ich bin völlig verzaubert...




Wisst ihr, wohin meine Gedanken schweifen, wenn ich diese wunderschönen, pastelligen Fotos betrachte? Ich möchte sofort mit einer zarten Charlotte am Handgelenk und meinem Gatten an der einen Hand unter dem Eiffelturm stehen, einen Café au lait in der anderen Hand und einen Picknickkorb voller Croissants haben wir auch dabei. Hach ja...


Wenn euch die Schmuckstücke gefallen und ihr euch auch mal wie eine richtige Mademoiselle fühlen möchtet, läd euch Beata ein, bei ihrer Verlosung mitzumachen. Gewinnen könnt ihr auf ihrem Blog eine Charlotte – die Teilnahme ist möglich bis zum 21. November. KLICK*

Neben der Mademoiselle Collection findet ihr bei amberemotion* übrigens noch eine wunderbare Auswahl an hochwertigen (Echt)Silberschmuck und modern interpretiertem Bernsteinschmuck. Beata selbst hat in unserem netten Mail-Kontakt ein Mal geschrieben: "Ich weiß, nicht jeder mag Bernsteinschmuck, aber ich bemühe mich, einen modernen Bernsteinschmuck mit viel Liebe zum Detail zu präsentieren". Ich persönlich finde, dass ihr das sehr gut gelingt. Ich mag vor allem diesen Anhänger*, der in zarte spanische Silberspitze gefasst wurde.


Vielleicht wird ja doch noch eine richtige Schmuckliebhaberin aus mir? Es würde mich jedenfalls nicht wundern, wenn ich heute Nacht von meinem Eiffelturm-Date mit meinem Gatten und der wunderschönen, zarten Charlotte träumen würde...

Alles Liebe, Nadine

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Donnerstag, 15. November 2012 | 19 Kommentare

Adventskalender-Spezial – 20 Ideen für die Verpackung, Füllmaterial und ein tolles Komplettpaket


Ich habe euch heute ein paar Ideen zu einem Adventskalender-Spezial zusammengesucht. Ob ihr bequem ein tolles Komplettpaket bestellen wollt, selbst basteln möchtet oder einfach neuen Input für die Füllung eurer Kalender braucht – ich denke, hier ist für jeden Tag etwas dabei.

Ich persönlich bastel in jedem Jahr einen Kalender für meinen Liebsten und befülle ihn mit einer Mischung aus besonderen Kleinigkeiten und Süßigkeiten. Selbstverständlich würde es etwas teuer werden, sämtliche hier vorgestellten Dinge in einen Kalender zu packen, aber vielleicht ist ja das eine oder andere Stück für euch dabei. Es kamen ja auch schon wieder Gerüchte auf, dass bald ganz plötzlich wieder Weihnachten sei (ich hab gehört, nächsten Monat am 24.) – vielleicht ist ja auch schon die ein oder andere Geschenkidee in meiner Sammlung dabei?   

Bei manchen der vorgestellten Produkte bekommt ihr als meine Leser übrigens einen kleinen Rabatt, wenn ihr einen bestimmten Code angebt. Ich wünsche euch viel Spaß und hoffe, euch ein bisschen inspirieren zu können.

Bild und Idee: Casa di Falcone
1. Alles, was ihr für diesen wunderhübschen Adventskalender benötigt, findet ihr hier: KLICK*

Noch mehr wunderbare Adventskalender-Verpackungsideen von Anna inkl. der Liste aller benötigten Utensilien findet ihr hier: KLICK*

Den allerschönsten Adventskalender KLICK habe ich im letzten Jahr von meiner Zuckerfreundin Hannah geschenkt bekommen – vielleicht inspiriert er euch ja auch?


Bei Eine der Guten* (RABATT!) habe ich einen Adventskalender zum selbst ausfüllen, wunderschöne Zahlensticker und zuckersüßes Füllmaterial entdeckt – mal im Ernst: WER hätte nicht gerne weiße Weihnachten?


2. Adventskalender "24 tolle Dezembertage" A5, ohne Kalorien KLICK*
3. Gutschein für weiße Weihnachten, Postkarten, drei Stück KLICK*
4. 24 Adventskalender-Zahlen-Sticker, Norwegerpulli, 4 cm KLICK*
5. Liebesbrief to go, Abreißblock A6 KLICK*


Meines Erachtens darf in keinem Adventskalender etwas Schokolade fehlen – der treue Leser kennt natürlich schon meine Lieblings-Schokoladendealerin: Sandra von chocolate valley* (RABATT!)


6. Hot Chocolate Sticks in vielen verschiedenen Sorten, z. B. White Chocolate Butterscotch KLICK*
7. Knisternde Schokoladenherzen am Stiel, individualisierbar KLICK*
8. Kleines Weihnachtspralinen-Set mit vier leckeren Sorten, z. B. Bratapfel-Stern KLICK*


Auch sehr schön: Mit Glück und Küsschen um sich schmeißen. Möglich machen es die Wertmarken fürs Leben aus der Feinen Billetterie*. Außerdem hübsch: Backutensilien und Masking Tapes für die Weihnachtsbäckerei bzw. -Verpackerei.



9. Wertmarken fürs Leben: Kuss, Erfolg, Glück und viele mehr KLICK*
10. Weihnachtliches Cupcake-Set, bestehend aus 40 Backförmchen und 20 Toppern KLICK*
11. Plätzchen-Ausstecher KLICK*
12. Washi Masking Tapes in vielen Farben und Designs KLICK*


In die bezaubernden, handgemachten Schleifen von Daiään* (RABATT!) habe ich mich auf dem Sommer-Beat-Basar verliebt – die gibt es in allen möglichen Farben und Variationen. Sind sie nicht hinreißend?


13. Armband Schleife aus Lackleder KLICK*
14. Haarnadel-Set aus Leder Schleifen KLICK*
15. Haargummi Schleife aus Leder KLICK*


Sweet Stuff for Sweet People – damit wirbt der neue Online-Shop mafril* (RABATT!). Und ich finde: zurecht! Wer auf der Suche nach Kleinigkeiten für Hobby-Bäckerinnen und Hobby-Gastgeberinnen ist, wird hier sicher fündig.


16. Essbare Deko-Schneemänner KLICK*
17. Tapes von Bloomingville I Neonsterne KLICK*  I Merry Christmas KLICK*
18. Weihnachtliches Cupcake-Set, bestehend aus 40 Backförmchen und 20 Toppern KLICK*
19. Rosa Keramikschale KLICK*


Ich selbst öffne in diesem Jahr jeden Tag ein kleines Becherchen des SnackSelect-Adventskalenders* (RABATT!). Der ist mit einer ganzen Menge gesunder Bio-Snacks gefüllt und kommt entweder fertig gemischt oder man stellt sich seine individuelle Mischung zusammen. Die mitgelieferte Zutatenliste verspricht leckere Trockenfrüchte, Nüsse und auch ein bisschen Schokolade – nämlich gehüllt um die Bananenchips. Mhhhh, ich freue mich heute schon. Den Kalender gibt es hier: KLICK*





Für Genießer:
Verschiedene, hochwertige Ölsorten oder ungewöhnliche Gewürze, die nicht immer in den Einkaufskorb wandern. Selbstverständlich ist auch ein hübsch verpackter Tee für Liebhaber wunderbar – lasst euch im Teeladen beraten, da gibt es soooo tolle Advents-Sorten. 

Für Erwachsene, die tief im Inneren ein Kind versteckt haben:
In Heidelberg gibt es einen Indoor-Spielplatz, der ein Mal im Monat einen Erwachsenen-Abend veranstaltet. So richtig mit Hüpfburgen, Rutschbahnen, Klettergerüsten und allem, was das Spielherz begehrt – selbstverständlich habe ich das schon ausgiebig getestet und kann einen Gutschein nur empfehlen. Recherchiert doch mal, ob es so etwas auch in eurer Nähe gibt.

Gutscheine, die nichts kosten:
Das Geschenk, das man früher der Mama gemacht hat, wenn man nichts anderes zur Hand hat, ist eigentlich ziemlich süß, wenn man es ernst meint: selbst gebastelte Gutscheine für eine halbe Stunde Massage (kleines Massageöl mit ins Päckchen packen) oder ein selbst gekochtes Drei-Gänge-Candle-Light-Dinner oder ein Mal Autoscheiben frei kratzen – Ihr wisst selbst am besten, über welche Gutschein sich euer Gegenüber freut.


Ich hoffe, ich konnte euch die eine oder andere Idee verschaffen und freue mich heute schon unglaublich auf die bevorstehende Adventszeit mit Euch!

Alles Liebe,
Nadine

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Montag, 12. November 2012 | 32 Kommentare

Superschnelle, feine Apfel-Zimt-Tartelettes für spontanen Lieblings-Besuch


Hui, ich hatte ganz vergessen, wie viel Spaß ich am backen habe. Selbst, wenn es spontanes backen am Sonntag ist und ich eigentlich überhaupt keine Zutaten im Haus habe – eine Rolle Blätterteig, ein paar rotbackige Äpfel und die üblichen Verdächtigen wie Zimt, etwas Vanille, einen Hauch frisch geriebene Muskatnuss und ein paar (oder ein paar mehr) Tröpfchen Ahornsirup habe ich dann doch noch gefunden und daraus ein paar superschnelle Tartelettes gebacken.


Wir waren nämlich völlig aus dem Häuschen, weil sich gestern spontaner, schwer geliebter und lange erwarteter Besuch angekündigt hatte und den wollten wir natürlich mit etwas gebackenem begrüßen. Das die Tartelettes so freundlich waren und unsere Wohnung lecker apfelzimtig parfümiert haben, war natürlich ein netter Nebeneffekt.


Nun wissen wir auch, warum es total gut ist, so eine kleine Wohnung zu haben, wie wir sie haben: wenn die am Sonntag Morgen noch fürchterlich aussieht, kann man sie für spontanen Nachmittagsbesuch innerhalb einer Stunde blitzeblank zaubern und sich dann dem Äpfelhobeln widmen...



Zutaten für vier Tartelettes:
eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal
ein Apfel
vier Teelöffel brauner Zucker
ein Teelöffel Zimt
etwas frisch geriebene Muskatnuss
Mark einer Vanilleschote oder ein Teelöffel Vanillezucker
Ahornsirup

Wer keine Tartelette-Förmchen hat, kann auch eine Muffinform mit zwölf Papierförmchen auslegen und zwölf runde Kreise aus dem Teig ausstechen und auf die Förmchen verteilen.

Zubereitung:
 Den Backofen auf 200° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Den Apfel gründlich waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Scheiben hobeln. Den Zucker mit dem Zimt, der Muskatnuss und der Vanille vermischen. Vier Tartelette-Förmchen einfetten oder mit Backpapier auslegen. Mit den Förmchen vier Kreise aus dem Blätterteig ausstechen, diese in die Form legen und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. Einen halben Teelöffel von der Zucker-Zimt-Mischung auf den Tartelettes verteilen und jeweils fünf Apfelscheiben fächerförmig darüber legen. Jetzt ein paar Tropfen Ahornsirup über die Äpfel träufeln und dann wieder einen halben Teelöffel der Zucker-Zimt-Mischung darüber verteilen. Aus den Resten kann man einfach Apfeltaschen formen, die man vor dem Backen noch mit etwas Wasser bestreicht. Nun ca. 22 Minuten backen und dann mit etwas Ahornsirup servieren.


Also, von mir aus könnte ruhig öfter mal spontaner Besuch vorbeikommen. Das bringt jede Menge Vorteile mit sich: aufgeräumte Wohnung, leckerer Apfel-Zimt-Duft in der ganzen Wohnung und lautes Lachen am verregneten Sonntag-Nachmittag – was braucht Mensch denn bitte mehr, um die Woche gebührend abzuschließen?

Alles Liebe,
Nadine

Mittwoch, 7. November 2012 | 10 Kommentare

Wo findet man Ruhe, Trubel und Affen? In lovely Krabi!


Am vierten Tag unserer Flitterwochen in Thailand ging es für uns mit dem Taxi zurück zum Flughafen, um in einer knappen Stunde nach Krabi zu fliegen. Auch hier hat uns freundlicherweise gleich die Taxi-Mafia in Empfang genommen – allerdings gab es hier überhaupt keine öffentlichen Taxis, so dass man auf den etwas zwielichtig aussehenden, überteuerten Limousinen-Service zurückgreifen musste. In unserem wunderbaren Hotel (Krabi Beyond Resort KLICK) angekommen, wurden wir in der hübschen Rezeption mit Blick auf´s Meer begrüßt und gleich mit Wasser, einem gekühlten Handtuch und einem Obstsalat begrüßt – jegliche Anspannung fiel in dieser Sekunde von uns ab und den Rest des Tages verbrachten wir am Infinity-Pool. Unser Hotel lag direkt am Klong Muang Beach, der etwas außerhalb liegt – hier fanden wir absolute Ruhe und sobald wir etwas Trubel wollten, schnappten wir uns ein Taxi und fuhren nach Ao Nang. Hier ist es zwar touristischer, aber man kann wunderbar essen gehen, sich massieren lassen und von dort aus verschiedene Inselchen mit dem Longtail-Boot anfahren.   

Tup Island
Wir haben uns nacheinander alle Inseln der sogenannten 4-Insel-Tour angeschaut: Phra Nang Beach, Tup Island, Chicken Island und Poda Island. Richtig traumhaft war es auf Tup Island – hier gab es weißen Sandstrand und türkisfarbenes Südsee-Feeling-Meer. Wir haben uns überhaupt nicht mehr einbekommen, so verknallt waren wir in dieses Plätzchen.




Ich habe ja auch schon erwähnt, dass wir sehr lecker in Ao Nang gegessen haben – obwohl wir drei Mal dort waren, habe ich doch glatt vergessen, den Namen des wunderbaren Restaurants aufzuschreiben, in dem wir diniert haben. Hier haben wir unglaublich leckeres Curry, Pad Thai, Fried Rice und Fried Noodles gegessen – und auch mal Pizza, weil irgendwann musste es eben mal wieder Pizza sein. Allerdings dann wenigstens mit Seafood belegt.



Ruhe und Trubel hatten wir nun – kommen wir also zu den Affen. Als wir gerade mit dem Boot vom Phra Nang Beach zurückfuhren, kamen wir mit zwei anderen Reisenden ins Gespräch und die verrieten uns folgenden Tipp: Am rechten Ende des Nopparat Thara Beach in Ao Nang (rechts vom Wasser aus gesehen) laufen Affen frei rum und die sind zwar ziemlich frech, aber dafür handzahm. Ich muss dazusagen, mein Mann liebt Affen und war im siebten Himmel, als wir an dem Teil des Strandes ankamen, an dem die Äffchen frei herumliefen.




Und ich? Ich war im siebten Himmel als ich dieses hinreißende Foto geschossen habe. Hach, mein Affenflüsterer...

Wir schauen mal großzügig darüber hinweg, dass uns einer der Affen bei Ankunft direkt unsere Tüte mit Proviant aus der Hand riss und sich damit aus dem Staub machte. Naja, der Proviant war ja eh für die Affen gedacht...


Alles Liebe,
Nadine

Samstag, 3. November 2012 | 21 Kommentare

"Die große Stadt der Engel" – oder aber: Bangkok


"Die große Stadt der Engel" – so heißt Bangkok offiziell. Der offizielle Name, den wir Bangkok verpasst haben, ist "große Stadt der Überforderung". Als wir nach einem ruhigen Nachtflug leider beide völlig erkältet in Bangkok ankamen, begannen wir schon den ersten Fehler: wie ließen uns von einer "netten Dame" anquatschen und zu einem Taxi bringen, dass uns zu einem Wucherpreis in unser Hotel brachte. Den Wucherpreis haben wir erst während der Fahrt in den Euro umgerechnet und erst im Hotel angekommen, las ich im Reiseführer "auf gaaaar keinen Fall am Flughafen von netten Damen anquatschen lassen – die bringen einen zu illegalen, maßlos überteuerten Geistertaxis der Bangkoker Taxi-Mafia". Ups! Mein Reiseführer empfiehlt außerdem am Flughafen zwei Stockwerke nach unten zu fahren und dort eines der öffentlichen Taxen zu nehmen. Hier also schon mein erster Tipp für euch: Nicht mit netten Damen mitgehen. Naja, das nächste Mal dann...

Als wir dann in unserem wirklich grandiosen Hotel direkt am Chao Phraya Fluss (Millennium Hilton klick) angekommen waren, mussten wir uns einfach erst Mal hinlegen. Wir beide sind nicht unbedingt mit der Fähigkeit gesegnet, im Flugzeug schlafen zu können und das wir uns erkältet hatten und demnach völlig schlapp waren, erwähnte ich ja bereits. Gegen 18 Uhr machten wir uns dann auf die Suche nach etwas essbarem – wir wollten schließlich die Stadt aufsaugen und nicht nur im Hotel dinieren. Da begannen wir den zweiten Fehler: Wir gingen am Haupteingang raus und standen mitten in einem Ghetto. Ich sage euch: dieser erste Abend in Bangkok gehört mit zu den schlimmsten Erfahrungen meines Lebens. Ich hatte lächerlicherweise die ganze Zeit den Satz "Bangkok hat ihn jetzt" aus Hangover 2 im Kopf und wirlich Angst davor, dass wir uns verlaufen und nicht mehr zurück finden. Wir sind nämlich auf einem Markt gelandet, auf dem man nirgendwo ein englisches Wort oder auch nur einen Touristen gesehen hat. Alle Schilder auf Thai, in den Garküchen Tiere auf dem Grill, die ich in meinem Leben noch nicht gesehen habe und von denen ich mir auch nicht sicher bin, ob sie wirklich verzehrbar waren. Hier also mein zweiter Tipp für euch: Falls ihr jemals im Millennium Hilton Bangkok übernachtet, geht auf keinen Fall zum Haupteingang raus, sondern nehmt den Ausgang zum (kostenlosen) Shuttle-Boat und fahrt auf die andere Flussseite zur Rivercity. Ich gestehe: wir waren kein einziges Mal dort. Naja, das nächste Mal dann...


Wenn man einen Tempel besuchen möchte, muss man in Bangkok in der Regel nicht lange suchen. Wir haben wirklich sehr viele beeindruckende Tempel gesehen und natürlich haben wir uns auch den 45 Meter langen und 15 Meter hohen, mit Goldplättchen verzierten, liegenden Buddha im Wat Po angeschaut. Hier ist übrigens mein dritter Tipp, den wir selbst von einem Bekannten bekommen haben und der im Nachhinein wirklich Gold wert war: rund um alle Sehenswürdigkeiten wird man ständig von "seeehr netten Leuten" angesprochen, die einem nach einer kurzen, netten Plauderei irgendwelche Lügengeschichten auftischen. Vor dem Wat Po zum Beispiel zeigte der nette Herr auf die kurze Hose meines Mannes und meinte, er dürfe erst ab 15 Uhr mit kurzen Hosen in den Tempel, aber in den zwei Stunden Wartezeit würde er uns ganz billig mit seinem Tuktuk zu einem anderen Tempel fahren. Diese Tuktuk-Fahrten bieten diese Herren deshalb so günstig an, weil sie einen schnurstracks in eine Firma fahren, in der man dann unsanft zum Kauf animiert wird – der Tuktuk-Fahrer erhält dann eine Provision und nicht selten reagieren diese Fahrer ziemlich böse, wenn man sich weigert, etwas zu kaufen. Wir haben Leute auf unserer Reise kennengelernt, die mitten im Nirgendwo von so einem Fahrer aus dem Tuktuk geworfen und stehen gelassen wurden... diese Erfahrung blieb uns Gott sei Dank erspart. Achso, und wir sind ohne Probleme vor 15 Uhr mit kurzer Hose in den Wat Po gekommen – so viel dazu...

Vom Wat Po kann man in ca. 20 Minuten zum Grand Palace laufen – auf dem Weg dorthin sollte man sich auch auf keinen Fall anquatschen lassen. Wir haben ungefähr zehn Mal gehört, der Grand Palace sei heute wegen einer buddhistischen Veranstaltung geschlossen. Wenn man sich nicht beirren lässt und dann endlich am Haupteingang ankommt, verkünden Lautsprecher, man solle niemandem rund um das Gelände vertrauen. Der Grand Palace hätte jeden Tag geöffnet und man kann sich im Inneren gegen Pfand Kleidung leihen. In den Grand Palace kommt man nämlich tatsächlich nur mit langen Hosen und bedeckten Schultern. Nachdem wir uns mit passender Kleidung eingedeckt hatten, fiel uns dann auf, dass unser Bargeld nicht mehr für den Eintritt von 800 Baht (rund 20 Euro) reichte, da wir so viel bei dem Klamotten-Verleih gelassen haben... Also: kein Grand Palace, Klamotten wieder zurückgeben und weiter geht´s. Erst später kam mir der Gedanke, dass wir morgens mit 3000 Baht aus dem Hotel gegangen sind und uns fiel auf, dass wir die zwei Tausender im Geldbeutel einfach übersehen hatten. Naja, das nächste Mal dann...


Vom Grand Palace kann man für einen knappen Euro (immer handeln!) mit dem Tuktuk zur Khao San Road fahren. Die fanden wir wirklich sehr sehenswert – dort haben wir jede Menge Mango und Ananas gegessen und uns an einer Garküche super leckeres, sehr günstiges Pad Thai (gebratene Nudeln) mit Garnelen schmecken lassen. Allgemein haben wir die Erfahrung gemacht, dass man in Thailand sehr günstig und trotzdem sehr gut essen kann und andersrum sehr teuer und dafür überhaupt nicht gut essen kann. Bei den kleinen Garküchen am Straßenrand sieht man eben gleich auf den ersten Blick, was verarbeitet wird und da wo alles frisch aussah und es gut gerochen hat, konnte man auch ohne Probleme essen. Beim nächsten Bangkok-Versuch würden wir auf jeden Fall auch mal abends in die Backpacker-Straße schauen – da sind wir dieses Mal leider nicht dazu gekommen.

An unserem letzten Tag in Bangkok fuhren wir mit der Skytrain zum Chatuchak Weekend Markt. Erwähnenswert finde ich, wie einfach es ist, mit der Skytrain zu fahren – man hat eigentlich überhaupt keine Chance, sich zu verfahren, da alles ganz wunderbar ausgeschildert ist. Ach, natürlich fing uns auch dieses Mal jemand an der Station ab – "ooooh, total schade, aber der Chatuchak Markt ist heute überschwemmt und deshalb geschlossen... kommt mit, ich zeig euch was tolles stattdessen" Wir: "Äääh, nein danke, wir fahren da trotzdem mal hin.". Beim Markt angekomen, war natürlich von einer Überschwemmung weit und breit nichts zu sehen. Stattdessen fanden wir ALLES, was man irgendwie zu Geld machen konnte: Tausende Essenstände, kleine Welpen und Kampfhähne, Blumen, Kleidung, Schuhe, Etageren und Tortenplatten (Ich war zutiefst traurig, dass ich den Stand nicht leerkaufen konnte) – einfach ALLES! Beim nächsten Mal würde ich einen ganzen Tag Chatuchak einplanen, aber wir wollten uns noch Einkaufszentren anschauen und sind deshalb nach knapp zwei Stunden weitergezogen.

Leider hatten wir bei unseren ausgewählten Einkaufszentren etwas Pech. Das Siam Paragon lag direkt an der Skytrain-Haltestelle, an der wir umsteigen mussten, war aber ein abolutes Luxus-Kaufhaus. Neben den bekannten Luxus-Designern, deren Produkte nicht unbedingt aus unserer Reisekasse bezahlt werden konnten, gab es allerdings noch einen H&M mit Türstehern, für den man sogar Schlange stehen musste, um hereinzukommen. Erwähnenswert ist allerdings die riiiiesige Foodhall im Erdgeschoss, in der man alles finden konnte, was das Herz begehrt. Nachdem wir bemerkt hatten, dass wir dort sicherlich nicht fündig werden, machten wir uns zu Fuß auf, ins ca. 15 Minuten entfernte Central World Plaza – in so einem monströsen Einkaufszentrum waren wir noch nicht und auch hier waren wir von den Massen an Läden und Menschen einfach nur überfordert. So kam es, dass das einzige, was wir uns dort kauften, zwei Donuts waren...

Wir hatten für den letzten Abend einen Tisch auf der Terrasse unsers Hotels reserviert, um dort zu Abend zu essen, deshalb mussten wir relativ früh mit der Skytrain zurück fahren, damit wir noch etwas Zeit hatten, uns ein wenig aufzuhübschen. Ich sage euch: dieses Dinner war der absolute Höhepunkt unseres Bangkok-Trips. Das Dinner war in Buffet-Form und dieses Buffet war einfach gigantisch. Ein Sushi-Meister rollte die ganze Zeit frisches Sushi – das leckerste Sushi, das wir jemals gegessen haben... Es gab ein Thai-Food-Buffet mit verschiedenen Curries und Pad Thai, Suppen und Fried Rice, Papaya-Salat, Glasnudelsalat, Seafood - ein Topf sah leckerer aus als der andere und so ließen wir das European Buffet einfach links liegen, obwohl das auch gigantisch aussah. Die absolute Völlerei kam dann aber beim Dessert-Buffet: ich war sowas von im Nachtischhimmel. Dutzende, kleine Gläschen mit dekadenten Cremes drin – ich sag nur Schokocreme mit Blattgold... Himmlische Tartes, Windbeutel mit Beerenfüllung und natürlich auch jede Menge frisches Obst. Es war der reine Wahnsinn und aboluter Food-Porn! Den monströsen (durchgehend auf 19 Grad gekühlten) Käseraum haben wir erst entdeckt, als wir beide schon aussahen wie schwanger im neunten Monat und als wirklich absolut gar nichts mehr ging.


Nach einer kurzen Pause fuhren wir hoch auf´s Dach des Hotels um den Abend bei einem Cocktail ausklingen zu lassen. Der Blick über Bangkok von der Dachterrasse aus ist wirklich spektakulär – vor allem wird er nicht durch eine Plexiglasscheibe gestört. Schaut euch mal hier klick die letzten beiden Bilder an, die zeigen die Terasse, auf der wir uns der Völlerei hingaben und die Bar, in der wir unseren letzten Abend in Bangkok verbrachten. Der Wahnsinn, oder?

Alles in allem war Bangkok überwältigend und wir haben fest vor, die Stadt nächstes Jahr wieder zu besuchen. Wegen unserer anfänglichen Erkältung, dem Kulturschock und der Überforderung haben wir einfach viel zu wenig gesehen und haben viel zu viel Zeit damit verschwendet, geschockt zu sein :)

Falls ihr noch Fragen zu einzelnen Passagen habt, fragt einfach. Ich versuche euch dann so gut ich kann, Auskunft zu geben.

Alles Liebe,
Nadine